Oberliga

- Sonntag, 21.10.2018 00:10 Uhr | Lesedauer: 2 Minuten

3:0! FCB siegt in Velbert

Viel lieber wollte er über die zuvor gezeigte Leistung seiner Mannschaft sprechen. „Wenn wir das Spiel am Reißbrett entworfen hätten, wäre es wahrscheinlich so verlaufen“, bestätigte der Coach. Er hatte auf sein „Bauchgefühl“ gehört und erstmals seit vielen Wochen genau dieselbe Startelf wie beim 4:1-Erfolg über den VfB Speldorf aufs Feld geschickt. Und das zahlte sich aus. Zwar erspielte sich der 1. FC Bocholt nicht massenhaft Chancen, aber er zermürbte den Gegner, weil er ihn durchgehend bearbeitete, ihn immer wieder unter Druck setzte und mit viel Leidenschaft in die Zweikämpfe gingt. „So haben wir Velbert mit einer Ausnahme überhaupt keine Tormöglichkeit gestattet“, sagte Jara. Lediglich in der 64. Minute musste Torhüter Maurice Schumacher nach einem Querschläger von Daniel Neustädter all sein Können aufbieten, um ein Gegentor zu verhindern. „Da hatten wir das nötige Quäntchen Glück“, so Jara. Sein Team hätte bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Alexandros Armen traf in der 17. Minute nur die Latte. Und Lars Bleker spielte den Ball in der 37. Minute noch einmal ab, statt den Ball einfach konsequent aufs Tor zu ziehen. 

Dass der 1. FC Bocholt in dieser Saison sehr viel Qualität auf der Bank hat, mit deren Hilfe Spiele entschieden werden können, hatte Jara in den vergangenen Wochen mehrfach betont. Und das Spiel beim SC Velbert gab ihm einmal mehr recht. Denn der nach der Pause eingewechselte André Bugla bediente in der 52. Minute Bleker, der die Führung erzielte. In der 68. Minute brachte Jara dann auch noch Dominik Göbel und Nick Buijl – und nahm damit exakt die gleichen Wechsel wie auch im Speldorf-Spiel vor. Auch das zahlte sich aus. Denn gegen den inzwischen müde gekämpften Gegner eroberte Buijl in der 78. Minute im Strafraum den Ball und spielte auf Bugla, der das 2:0 erzielte. Damit war das Spiel entschieden und der Wille des Aufsteigers gebrochen. Göbel erhöhte nach Buglas Flanke in der 82. Minute gar noch auf 3:0.  

„Wie Christian Gurny, Florian Abel und, und, und die Gegenspieler bearbeitet haben, war schon hervorragend. Dann können wir mit Göbel, Bugla und Buijl nachlegen, ohne das Qualität abfällt. So gewinnen wir unsere Spiele“, sagte Jara.  Die nächste Gelegenheit besteht dazu am nächsten Sonntag zu Hause gegen den Tabellen-14. Union Nettetal, ehe am Donnerstag, 1. November, die vorgezogene Partie beim noch im Niederrheinpokal vertretenden Spitzenreiter VfB Homberg ansteht.