Infrastruktur

- Donnerstag, 27.06.2019 15:06 Uhr | Lesedauer: 2 Minuten

Aktueller Sachstand zum Tribünen-Neubau

Als Präsident des 1. FC Bocholt 1900 stehe ich für Offenheit und Transparenz. Daher möchte ich heute offen über den Sachstand zum Bau der Tribüne unterrichten. Ich bin sicher, dass das nicht nur unsere Vereinsmitglieder und Fans interessiert, sondern auf großes Interesse in der gesamten Stadt Bocholt stößt.

Zunächst gilt es zu erwähnen, dass wir großes (ehrenamtliches) Engagement aufgebracht haben und weiterhin aufbringen werden, den Bau der Tribüne, der Videowand und des Gästeblocks zu realisieren.

Im Einzelnen stellen sich die bisherigen Maßnahmen wie folgt dar: 

Ende April 2019 wurde über den Fachbereich Schule, Jugend, Familie und Sport der Bauantrag bei der städtischen Bauordnung gestellt. Nach der Durchsicht und einer ersten Bearbeitung des Bauantrages durch die städtische Bauverwaltung wurde der 1.FC gebeten u.a. folgende Unterlagen beizubringen:

- Gutachten zur Beschaffenheit des Boden ( Bodengutachten) 

- Gutachten zur Versickerung des Regenwassers (Versickerungsgutachten)

- Gutachten zum Brandschutz

- Gutachten zum Schallschutz

Desweiteren ist es natürlich erforderlich, die notwendigen Statiken und Prüfstatiken vorzulegen. Bei Vorlage von Bauanträgen ist es normal, dass Unterlagen nachgereicht werden müssen, insbesondere, wenn es sich um ein Sonderbauwerk handelt. Das Nachreichen von Unterlagen auf Anforderung der Bauverwaltung ist daher ein nicht besonders zu erwähnendes Ereignis. 

Nicht zu vergessen ist, dass natürlich auch der Hausbank umfangreiche Unterlagen für die Gewährung eines Kredites zu Verfügung gestellt werden müssen.

Die vier angeforderten Gutachten sind alle an Gutachter vergeben und zwei sind bereits fertig gestellt. Brandschutz- und Schallschutzgutachten sind in Bearbeitung. 

Die erforderlichen Statiken (Tribüne, Betonteile der Tribüne, Videowand) sind erstellt und liegen den Prüfstatikern vor.

Die mit nicht geringem Aufwand zu erstellenden Unterlagen für die Gewährung eines Kredites sind der Bank zugeleitet worden und die Gespräche waren positiv. 

Der Tribünenbauer "scharrt bereits mit den Hufen" und das Betonwerk möchte schnellstmöglich mit der Fertigung der Betonteile beginnen.

Die Stadt Bocholt muss die Vermessung des Stadions vornehmen und eine grundsätzliche Zustimmung zur Beleihung des Erbbaurechtes erteilen. Der 1. FC Bocholt 1900 e.V. geht davon aus, dass die Zustimmung sehr zeitnah erfolgen wird, da unterstellt werden darf, dass Verwaltung und Politik interessiert daran sind, auch das Stadion Am Hünting sachgerecht fertigzustellen. Die zu fällende Entscheidung ist schon mehrmals im Sinne der Vereine erfolgt. Insofern ist es kein Novum und der FC Bocholt erhält dadurch keine Extraprivilegien. 

Alles in allem ist für das Projekt zur Verbesserung der Stadioninfrastruktur ein riesiger Zeitaufwand erforderlich. Ich bin aber sicher, dass das Projekt in nicht allzu langer Zeit erfolgreich abgeschlossen wird, wenn alle Beteiligten, die Verantwortlichen der Stadt Bocholt und des 1.FC Bocholt 1900 e.V. mit Gelassenheit und großem Engagement zielorientiert zu Werke gehen.

Ludger Triphaus

Präsident