Friedel-Elting-Cup

- Freitag, 30.08.2019 11:08 Uhr | Lesedauer: 1 Minuten

Wer war Friedel Elting?

Am Wochenende findet wieder eines der renommiertesten Jugendturniere in Deutschland auf der Platzanlage des 1. FC Bocholt statt. Zahlreiche Bundesliga-Teams werden ihren U13-Nachwuchs nach Bocholt entsenden, um an der 16. Auflage des Friedel-Elting-Cup teilzunehmen. Doch wer war Friedel Elting?

Er war ein besonderer Mensch. In Bocholt und weit darüber hinaus als "Tito" bekannt. Den Spitznamen verpasste ihm angeblich während seiner Schulzeit ein Lehrer - wohl weniger wegen seiner Geschichtskenntnisse, sonder mehr wegen seinem Führungsverhalten. Bundesweit wurde Friedel Elting als der Bankdirektor bekannt, der gleichzeitig Trainer traditionsreicher und mit ihm erfolgreichen Mannschaften war: STV Horst Emscher (von 1970 bis 1974), 1. FC Bocholt (1977 bis 1981), RW Oberhausen (1982 bis 1985).

Sein Herz schlug aber immer für den 1. FC Bocholt, der Verein war sein Leben. Geboren 1936 wurde er Mitglied des FCB. Er durchlief alle Jugendmannschaften und bestritt als Seniorenspieler über 700 Partien für die Schwatten. Nach seiner Zeit als Spieler und Trainer stellte er sich voll in den Dienst des Vereins, auch mit seinen Möglichkeiten als Bankdirektor. Er wurde Sponsor, holte weiteren Sponsoren an den Verein heran und war von 2000 bis  April 2008 Präsident.  Die Mitglieder würdigten seine Persönlichkeit und seine außerordentlichen Verdienste um den Bocholter Fußball durch seine einstimme Wahl zum Ehrenpräsidenten - dem ersten in der Vereinsgeschichte. Das Urgestein des Bocholter Fußballs ist am 23. Juli 2008 im Alter von 71 Jahren verstorben. Wir ehren sein Andenken mit diesem Turnier für Jugendmannschaften.

Ihnen gehört die Zukunft und genau das wäre im Sinne von Tito.