Friedel-Elting-Cup

- Freitag, 07.09.2018 00:09 Uhr | Lesedauer: 1 Minute

Viertelfinale: S04 nach Elfmeterschießen weiter

Während der FC St. Pauli den leicht favorisierten Bundesliga-Nachwuchs von RB Leipzig letztlich deutlich mit 3:0 Toren besiegen und somit als erstes Team ins Halbfinale einziehen konnte, erwiesen sich die drei anderen Viertelfinals als ganz enge Kisten.

Der am ersten Turniertag alle überragende U13-Nachwuchs des FSV Mainz 05 hatte es mit dem am Samstag ungeschlagenen SV Werder Bremen zu tun. Welcher seine Qualität dann auch umgehend unter Beweis stellte und mit einer mutigen Spielweise den Führungstreffer erzielen konnte. Dass die Elf von der Weser für diese mutige Spielweise schlussendlich nicht belohnt wurde und sich den Mainzern am Ende eines hochklassigen Viertelfinals durchaus verdient mit 1:2 beugen mussten, darf durchaus auf die enorm hohe spielerische Qualität des FSV Mainz 05 zurückgeführt werden. Die von Stefan Willhardt und Max Motsch trainierten 05er drehten die Partie und vergaben in der Schlussphase gute Möglichkeiten, darunter ein Foulelfmeter, zur Vorentscheidung.

Traditionell stark in Bocholt auftrumpfend sind die Teams von Eintracht Braunschweig und Rot-Weiss Essen. Die Braunschweiger, im Vorjahr starker Sechster des Friedel-Elting-Cup, trafen als Sieger der Gruppe C auf den amtierenden GFL-Cup-Sieger Rot-Weiss Essen, der sich hinter Borussia Mönchengladbach in der Gruppe D das Viertelfinalticket sicherte. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie reichte dem von Marcel Poelmans trainierten RWE-Nachwuchs letztlich ein Treffer aus der Spielmitte, um das Weiterkommen zu realisieren.

Ohne Treffer endete das von den Namen her vielleicht klangvollste Viertelfinale zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Schalke 04. Beide Teams lieferten sich einen tollen Fight mit guten Chancen auf beiden Seiten – einzig der Torerfolg sollte hüben wie drüben ausbleiben. So musste schließlich das Elfmeterschießen über Sieg und Niederlage entscheiden. Vom Punkt zeigten sich die Knappen etwas nervenstärker, so dass es für die Königsblauen zur dritten Halbfinalteilnahme in Folge reichte und die Fohlen mit der Platzierungsrunde Vorlieb nehmen mussten.