Harte Nuss! 1:0 Arbeitssieg gegen ganz unangenehmes DJK Barlo
vom 31.10.2009 Als der Schlusspfiff pünktlich nach 60 Minuten am Barloer Aschenplatz ertönte, rissen die Spieler des 1. FC Bocholt die Arme hoch. 1:0 gewonnen - nur? Von wegen: Was im Vorfeld oft als Pflichtsieg angekündigt wurde, stellte sich sehr früh als harte Arbeit heraus. Auf harter, kiesliger aber guter Asche bei der DJK Barlo fand die D1 des 1. FC die ersten 20 Minuten keinen richtigen Zugriff ins Spiel - Laufbereitschaft, Einsatzwillen & Passgenauigkeit tendierten gen Null, was sich auch erst kurz vor der Pause wieder legte. Quasi ein Spiegelbild des 4:0-Erfolgs im Pokal am Dienstag gegen den SV Biemenhorst. In den angesprochenen letzten 10 Minuten des ersten Durchgangs erspielte sich die Kappelhoff-Elf dann auch einige gute Tormöglichkeiten durch Kai Ridder oder Thilo Senteler (Lattenschuss), allerdings besaß auch der Gastgeber eins, zwei äußerst gefährliche Kontermöglichkeiten, so dass der 0:0-Pausenstand gar nicht mal unverdient war. Doch allein diese Tatsache machte auch diesmal eine deutliche Halbzeitansprache des Trainerteams notwendig - und auch diesmal zeigte das Ganze Wirkung. Die FC-D1 spielte nach Anpfiff zur zweiten Hälfte zielstrebiger nach vorne, suchte eher den Abschluss und kam nun öfter und besser in den Rücken der Abwehr, auch wenn weiterhin das Spiel nicht breit genug aufgezogen werden konnte. So einige Torchancen konnten die FC-Stürmer nicht nutzen, während die DJK Barlo in der Offensive quasi nicht mehr stattfand und die FCer nach einer taktischen Umstellung auch hinten nicht mehr so konteranfällig waren wie in Durchgang Eins. Letztlich entschied ein toller Pass vom FC-Kapitän Kilian Küppers auf den einmal mehr abgezockten Kai-Philipp Ridder, der eiskalt ins kurze Eck einschob - das zu dem Zeitpunkt hochverdiente 1:0 für die heute einmal mehr in Rot gekleideten "Schwatten". Was danach folgte, war ein kontrolliertes Offensivspiel der Gäste vom 1. FC, die auf das 2:0 drängten, das aber trotz guter Möglichkeiten nicht fallen wollte. In den letzten drei, vier Minuten rafften sich die Gastgeber allerdings noch einmal etwas auf und versuchten mehr nach vorne, so dass der 1. FC etwas defensiver eingestellt wurde und am Ende mit dem 1:0 hochzufrieden sein konnte. Schließlich hat man wichtige drei Punkte gegen einen sehr, sehr unangenehmen und hinten kompakt stehenden Gegner gewonnen, der sicherlich noch der versammelten Leistungsklassen-Top-Five ähnliche Probleme bereiten wird. Vor allem auf heimischer Asche - auch wenn diese das geringste Problem für die mittlerweile Asche-erprobten Bocholter darstellte.Nächste Woche beim SV Biemenhorst gilt es, wohl wie als 1. FC Bocholt auswärts gewohnt ebenfalls auf Asche, erneut dominant zu punkten. Dann aber bitte von Beginn an und nicht erst nach einer rappelnden Halbzeitansprache...



