

Bitteres 1:2 beim Flutlichtspiel
Niederlage gegen Viersen
Das Samstags-Spiel unter Flutlicht am heimischen Hünting ging für die Eul-Elf unnötig mit 1:2 verloren.
Während der 1. FC Bocholt trotz geringerer Spielanteile in der ersten Hälfte die klar besseren Chancen besaß, nutzten die Viersener eine Konterchance in der 38. Minute eiskalt aus, als Marijan Mustac im Rücken der FC-Abwehr steil angespielt wurde und den Ball an Tobias Ladermann vorbei flach ins lange Eck einschieben konnte. Zuvor hatten Sven Dienberg (6.), Gianni Vaccarello (27.) und Nico Andreadakis (31.) zum Teil große Gelegenheiten, für die "Schwatten" die Führung zu erzielen.
Nach dem Seitenwechsel hätten Sven Dienberg (49.) oder Nico Andreadakis (53.) dann den Ausgleich erzielen können, scheiterten aber kurz vor dem Fünfmeterraum bzw. mit einem Freistoß, der knapp links am Tor vorbei ging. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit dann eine knifflige Situation:
Schiedsrichterin Marija Kurtes pfiff einen Vorteil des 1. FC Bocholt ab und entschied auf Freistoß, als Sven Dienberg im gleichen Moment den Ball im Tor unterbrachte. Mit etwas Glück wäre dies der verdiente Ausgleich gewesen.
Etwas später sorgten die Gäste aber für eine Vorentscheidung: einen erneuten Konter schloss der kurz zuvor eingewechselte Kevin Eichberg zum 0:2 ab. Ein ganz bitterer Moment für die Hausherren.
Der sehenswerte Anschlusstreffer von Sven Dienberg in der 89. Minute zum 1:2 kam dann leider zu spät. Die Gäste behielten letztendlich etwas glücklich die Oberhand und entführten alle 3 Punkte vom Hünting. Viersens Trainer Willi Kehrberg gestand bei der Pressekonferenz nach dem Spiel auch ein, "dass wir wahrscheinlich verloren hätten, wenn der 1. FC Bocholt in der ersten Hälfte seine Chancen genutzt hätte".
Die "Schwatten" rutschen mit diesem Ergebnis auf Rang 13 ab, haben aber weiterhin Kontakt zum oberen Mittelfeld der Liga.





